Sechs Jahrzehnte. Doch wer das Bessere sucht, steht immer ganz am Anfang.

Die Geschichte von Göpfert Maschinen erzählt von der Suche nach dem Besseren, nach einer Qualität, die mehr leistet.

1950

Der junge Albin Göpfert besteht die Meisterprüfung. Als Maschinenbauer richtet er eine Werkstatt ein auf dem elterlichen Anwesen in Marktbreit. Er repariert Maschinen aller Art, schmiedet Geländer, fertigt Sitze für Schlepper. Und er investiert in den Ausbau der Werkstatt. Eine Kartonagenfabrik lässt ihre Betriebseinrichtung bei Albin Göpfert modernisieren. Ein erster Auftrag für eine Rill- und Schneidmaschine folgt.
Um zu sparen, investiert Albin Göpfert in eine einfache, billige Drehmaschine. Ein Fehler zunächst. Doch er macht einen Gewinn aus dieser Erfahrung: Fortan ist Qualität der einzige Maßstab.

1960

Zehn Jahre später hat sich Albin Göpfert einen Namen gemacht. Kunden kommen immer wieder und es werden mehr. Eine neue Halle an der Mainleite in Marktbreit bietet neuen Freiraum.

1969

Der junge Diplom-Ingenieur Karl F. Göpfert tritt in das Unternehmen ein. Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte beginnt. Die sechs Mitarbeiter entwickeln und bauen innovative Maschinen. Und zwar anders als die etablierten Hersteller. Darum kommen immer häufiger Kunden mit individuellen Wünschen. Sie wollen Maschinen, die es so noch nicht gibt. Und die bekommen sie. In einer Qualität und Zuverlässigkeit, wie sie bis heute Markenzeichen sind. Der Anspruch „Mehr Maschine.“ zu liefern, ist gesetzt.

1973

Mehr Erfolg braucht mehr Platz. Den gibt es nach dem Umzug nach Wiesentheid, dem heutigen Standort.

1975

Die Göpfert SRE Boxmaker wird entwickelt, Kleinserien werden damit wirtschaftlich wie noch nie. Ein Meilenstein, der in den folgenden 35 Jahren über 450 Mal installiert wird. Der Konstrukteur: Karl F. Göpfert.

1976

Nach nur drei Jahren am neuen Standort fordert das Wachstum neuen Raum. Den bietet die neue zweite Halle.

1979

Siglinde Göpfert steigt ein ins Unternehmen. Die Ehefrau von Karl F. Göpfert ist heute Geschäftsführerin für die Bereiche Einkauf und Materialwirtschaft.

1982

Die Gesellschaft BGM wird gegründet. Ein Projekt der Firmen Bahmüller und Göpfert für den Vertrieb von Inline-Anlagen. Karl F. Göpfert entwickelt den Jumbo-Slotter. Eine Maschine, die mit ihrem Erfolg am Markt die neue Gesellschaft antreibt.

1983

Wieder fordert der Erfolg Platz für die Expansion. Halle Nr. 3 ist die Lösung.

1984

Die erste EDV wird eingeführt mit PPS- und ERP-System. Die Zukunft kann kommen.

1985

35 Jahre liegen jetzt hinter der Göpfert Maschinen GmbH. Fazit: Das Unternehmen ist angekommen an der Spitze. Die Auslieferung des damals weltweit größten Flexodruck-Slotters nach Australien mit einer Breite von 5,5 Metern unterstreicht den Anspruch nach außergewöhnlichen Maschinen und besserer Qualität.

1986

Ein besonders innovatives Jahr: Eine neue  zusätzliche Montagehalle beschleunigt die Produktion. Inline-Maschinen werden jetzt auch in den Breiten 2,4 m, 2,8 m und 3,6 m gebaut. Der Nonstop-Rill-Schneid-Automat wird entwickelt. Bis 1994 werden über 50 Trockenenden ausgeliefert, bestehend aus Kurzquerschneider, Rill-Schneid-Automat, Querschneider und Trockenend-Steuerung.

1989

Ein CAD-System sichert mit neuer Präzision die Qualität.

1992

Die Erweiterung des Bürogebäudes schafft mehr Raum für die Verwaltung.

1993

Die Göpfert Boxmaker SRE Mini ist da! Kleine Formate und Serien in der Verarbeitung von Wellpappe werden damit noch wirtschaftlicher. Auch die Entwicklung des schnellsten Rill-Schneid-Automaten für einen Nonstop-Auftragswechsel bei der WPA bei 280m/min. ist ein voller Erfolg. Esther Göpfert, Dipl.-Ing. (FH), beginnt ihre Laufbahn im Familienunternehmen als kaufmännische Leiterin.

1996

Die erste direktangetriebene Rotationsstanze wird entwickelt. Ihr Name: Evolution.

1998

Elektromontage und Lackiererei erhalten mehr Platz in einer neuen Halle.

2000

Mehr Platz auch für Montage, Lager und Verwaltung durch zusätzliche Räume und noch eine neue Halle.

2002

Auch André Göpfert tritt ins Familienunternehmen ein als Dipl.-Ing. (FH). Seine Bereiche sind Vertrieb und Produktmanagement.

2003

Auch im Flexodruck setzt Göpfert neue Maßstäbe: Die erste Ovation wird ausgeliefert.

2005

Aufstieg für die Geschwister Esther und André Göpfert: Beide werden Geschäftsführer. Esther Göpfert für Personal und Verwaltung, André Göpfert für Marketing und Vertrieb USA.

2007

Ein ausgezeichnetes Jahr: Der neuen Doppelrotationsstanze Evolution HBL wird der Golden Award for Technical Innovation der FEFCO verliehen.

2009

Der Kauf des angrenzenden 10.000 qm großen Nachbargrundstücks sichert weiteren Raum für Wachstum.

2010

Die Göpfert Maschinen GmbH feiert das 60jährige Jubiläum.

2014

Die Mitarbeiterzahl steigt auf über 320.

2015

Der Bau der neuen Montagehalle und des neuen Bürogebäudes beginnen.

2016

© Fotografie W. Rößner

Der Bau der neuen Montagehalle ist fertig.
Die Mitarbeiterzahl steigt auf 375.